Visionäre Schritte (1961-1969)

1961-1965

Die Teilnehmerzahlen an den Übungsabenden in Porz und Bergisch Gladbach nahmen immer mehr zu. Auf Dauer war es nicht möglich eine ordentliche Ausbildung mit dem erforderlichen Schwimmtraining durchzuführen.

»Bensberg brauchte ein eigenes Hallenbad!«

Am 28.02.1962 anlässlich der Hauptversammlung des Stadtsport-Zweckverbandes Bensberg stellte Walter Hinterecker die Frage, wie die Schwimmsportmöglichkeiten in Bensberg verbessert werden könnten. Die Antwort, die der Stadtdirektor Herr Wagener gab, war sehr ernüchternd, in ca. 10 bis 15 Jahren sei an ein Hallenbad in Bensberg zu denken.

Mit den Erfahrungen der Stadt Tuttlingen im Kopf – dort hatte eine Bürgerinitiative als Hallenbadförderverein ein Hallenbad entstehen lassen – war für Hinterecker klar – DAS GEHT AUCH IN BENSBERG!!! Es fanden sich teilweise einflussreiche Leute, die die Idee eines Hallenbadfördervereins unterstützten.
Als Schirmherr für den zu gründenden Verein konnte Paul Lücke, damaliger Bundesminister für Wohnungsbau, ge­wonnen werden. 

Am 1. Juli 1963 wurde der „Gemeinnützige Verein zur Förderung des Bensberger Hallen­schwimmbades e.V.“ im Waldhotel Klosterhöfchen gegründet.
Im August 1969 wurde das Hallenbad Saaler Mühle eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. 

Es bleibt also festzuhalten: Das Hallenbad Saaler Mühle entstand durch die Initiative der DLRG Bensberg, insbesondere durch das Engagement unseres Mitglieds Walter Hinterecker.

1966

Sitzung des Vorstandes am 09.01.1966 in der „Ewigen Lampe“, (aus dem Protokoll von Hans Röser): Nachstehende Geräte sollen angeschafft werden:

  1. Für den VW-Bus eine Tragbare;
  2. Eine Sani­tätsausrüstung;
  3. Zehn Trainingsanzüge;
  4. Flossen, Schnorchel und Brillen; 
  5. Wurfball;
  6. Rettungsringe.
1967

Die DLRG mobilisiert sich weiter. Kaufantrag an die Kölner-Ford-Werke: Typ: Transit, Baujahr: 1966, Modell: 12-sitziger Bus, Farbe: dunkelblau/weiß, Preis: 2.500,- DM.

1968

Vorstandssitzung am 04.02.1968 bei Daubenbüchel. Protokoll von Herrn Krauss: Es wurde beschlossen, auf dem Wege der Bezu­schussung von Gemeinde und Land zu folgenden Anschaffungen ent­sprechende Angebote einzuholen:

  • 1 Phantom,
  • 1 Absaugvor­richtung,
  • 1 Zelt, 1 Schlauchboot,
  • 1 Außenbordmotor,
  • 1 Gepäck­ständer für den Bus,
  • 3 Transportfunkgeräte.
1969

Vorstandssitzung am 22.04.1969. Zu dieser Sitzung waren außer den Vorstandsmitgliedern die Herren Knipp, Schmechel und Olllig eingeladen. Die Vorstandsmitglieder wollen bemüht sein, einen Funk­wart ausfindig zu machen. Dem technischen Leiter wurde über­tragen die Fahrberechtigten für den Einsatzwagen im Kranken­transport auszubilden.