Die wilden Jahre (1970-1979)

1970

Hauptversammlung am 14.03.1970 in der Gaststätte „Kutting“, Bensberg. Walter Hinterecker berichtete über die sportlichen Ereignisse des Jahres 1969. Bei den Bezirkswettkämpfen in Bergisch Gladbach holte die DLRG Bensberg die meisten Pokale.

Seit Er­öffnung des Hallenbades wurden 248 Nichtschwimmer ausgebildet und 88 Grund- bzw. 42 Leistungsscheine erteilt. (Anm.: Grundschein ist heute RSA Bronze – Leistungsschein ist heute RSA Silber)

Am Schwimmvergleichskampf 1970 nahmen teil: Bensberg, Overath, Wahn und Engelskirchen. Bis auf einen Pokal gingen alle anderen an Bensberg. Die Gymnastikgruppe von Herrn Baumann findet starke Beachtung.

1971

Die Mitgliederzahl (826) wird „astronomisch“. Die Begründung ist wohl in den Möglichkeiten zu suchen, die das neue Hallenbad bietet. „Antrag an die Stadt wegen Training dienstags und freitags von 15 bis 17 Uhr für Jugendliche durch Herrn Krauss. Übernahme des Trainings durch Frau Hechler.“

Jahreshauptversammlung vom 21.04.1971 bei „Kutting“.

»W. Hinterecker dankte Herrn Krauss für seine besondere Tätigkeit als Vorsitzender. Er rief die Frauen auf, sich als Übungsleiterinnen ausbilden zu lassen.«

Der Betrieb im Hallenbad hat Umfänge angenommen, wie man sie zu Beginn nicht für möglich gehalten hätte:

  • 198 Schwimmerlernungen,
  • 117 Freischwimmer, 
  • 93 Fahrtenschwimmer,;
  • 74 Jugend­schwimmscheine, 
  • 51 Grundscheine,
  • 25 Leistungs- und 3 Lehrscheine,
  • 11 Übungsleiterscheine.

Im Jahr 1971 wurde der Schwimmverein Bensberg gegründet.

1972

Jahreshauptversammlung am 28.03.1972 bei „Kutting“, protokolliert von A. Lützenkirchen: „Sehr gute Nikolausfeier im Rathaussaal im Rahmen des 10-jährigen Bestehens der DLRG-Ortsgruppe Bensberg.“

1975

Die Ortsgruppe Wermelskirchen im Landesverband NR e. V. schreibt mit Datum vom 17.06.1975 an Walter Hinterecker: „Über Eure Anwesenheit auf unserem Festabend anlässlich des 10-jähri­gen Bestehens der DLRG-Ortsgruppe Wermelskirchen haben wir uns sehr gefreut. Gleichzeitig sagen wir im Namen des gesamten Vorstandes unseren herzlichen Dank für das hübsche Geschenk, das Ihr uns an diesem Abend übereicht habt.“

1976

Die langjährige „Ära“ von Vors. Walter Hinterecker geht zu Ende. Friedhelm Keller übernimmt den „Dirigentenstab“ aus der Hand des hochverdienten und tatkräftigen Vorgängers. Protokollführer August Lützenkirchen hat die entsprechende Jahreshauptversammlung skizziert. Auszüge hieraus: Die anschließende Neuwahl ergab folgendes Bild: 

  • 1. Vors.: Friedhelm Keller;
  • 2. Vors.: Walter Hinterecker;
  • Schatz­meister: Richard Schwamborn;
  • Techn. Leiter: Jürgen Greifenberg;
  • Ge­schäftsführer: August Lützenkirchen;
  • Materialwart: Hubert Knipp;
  • Frauenwartin: Ingeborg Gösling;
  • Beisitzer: Manfred Schmechel;
  • Kassen­prüfer: Frau Kirst und Herr Herzog. 

Besonderer Dank ging an Josef Krauss für seine geleistete Arbeit in den letzten 15 Jahren. Mitbegründer des Hallenbadförder­vereins! 7 Jahre Vorsitzender der DLRG Bensberg, 5 Jahre Vorsitzender des DLRG-Bezirks Rhein-Berg., 4 Jahre Vorsitzender des SV Bensberg.

1978

Jahreshauptversammlung am 07.04.1978 im „Klosterhöfchen“ zu Refrath. Aus dem Protokoll von A. Lützenkirchen: „Jürgen Greifen­berg als technischer Leiter berichtet: Die Ortsgruppe Bensberg hat 9 Lehrscheininhaber. 2 Mitglieder waren im Rettungsdienst an der Ost­see eingesetzt; Richard Schwamborn und Else Müller machten am Wellenbad Saaler Mühle Wachdienst. Den Obolus der Stadt stellten sie der DLRG-Kasse zur Verfügung.“

1979

Aus dem Geschäftsbericht über das Jahr 1979, aus der Feder von Alice Conrad, ist dies zu entnehmen: „Am 29. Mai 1979 erhielten wir die Zusage der Stadt zur Benutzung des außen liegenden Mehrzweck­beckens der Saaler Mühle.“ Das war sozusagen etwas „Dienstliches“.

Beweis dafür, dass auch die DLRG gegenüber dem „bacillus carnevalis“ nicht immun ist, scheint mir der folgende Passus: „Karnevalssonntag fand ein Kostümball im Klosterhöfchen statt, der wie jedes Jahr starken Zuspruch erhielt.“